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Newsletter DVS 04/2025
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Datenökosystem Schweiz: Automatisierte Datenextraktion für Krebsregister
Das Kantonsspital Baden (KSB) ist gesetzlich verpflichtet, Krebserkrankungen an das Krebsregister Aargau zu melden. Die Datenübermittlung ist jedoch aufwändig, da die relevanten Informationen unstrukturiert und über diverse Systeme verteilt sind. Um diesen Prozess zu automatisieren, hat das KSB – unterstützt durch das Projekt Datenökosystem – einen Prototyp entwickelt. Dieser strukturiert die Daten automatisch und anonymisiert sie vorab zum Schutz der Patientendaten. Die Details der technischen Umsetzungen sind als Open-Source-Software veröffentlicht und auf GitHub abrufbar. Der Aufbau und die Weiterentwicklung des Schweizer Datenökosystems und der dazugehörigen Datenaustauschinfrastrukturen ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.
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Rückblick auf die Weiterbildung Data Management & Open Government Data (OGD)
Vom 21. bis 23. August 2025 lernten 62 Personen in Bern und online die Grundlagen des Data Management und von OGD – und wie sie das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Die nächste Durchführung des Kurses auf Deutsch findet vom 15. bis 17. Januar 2026 statt. Wenige Plätze sind auch noch für die französischsprachige Weiterbildung im November verfügbar. Das Projekt «Ausbildungsangebot im Bereich Datenmanagement» ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.
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Ein einziges Geoportal für die Geodaten der Schweiz
Um das Auffinden und die Nutzung der Geodaten zu vereinfachen, lancieren Bund und Kantone gemeinsam eine neue nationale Plattform, die die amtlichen Geodaten der öffentlichen Verwaltungen in einem einzigen geografischen Portal zusammenführen wird. Bislang wurden die von Gemeinden, Kantonen und dem Bund produzierten Geodaten auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht, was den Zugang dazu erschwerte.
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Verein Swissdec: ELM 4.0 läuft aus – die Zukunft gehört ELM 5.0 und 6.0
Der Verein Swissdec entwickelt den Lohnstandard-CH (ELM) kontinuierlich weiter. Mit den Versionen 5.0 und 6.0 werden neue gesetzliche Anforderungen umgesetzt, veraltete Elemente entfernt und die Datenqualität weiter verbessert. ELM 4.0 bleibt nur noch für kurze Zeit gültig:
- Quellensteuer für das Lohndeklarationsjahr 2025 bis 31. März 2026
- Weitere Domänen bis 30. Juni 2026
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Sichere Datenräume im Fokus der Tagung für Informatik und Recht 2025
Am 26. August 2025 diskutierten Fachleute im Rathaus Bern über Chancen und Hürden sicherer Datenräume, im Rahmen der Tagung für Informatik und Recht. Das Fazit: Datenräume sind Schlüssel für effiziente Prozesse, zur Anwendung von KI und für neue Dienste – wenn rechtliche und technische Grundlagen stimmen. Die nächste Tagung für Informatik und Recht, organisiert vom Verein eJustice.ch, findet am 18. August 2026 statt.
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Kanton Basel-Landschaft: KI-Erweiterung des Chatbots der MFK
Der aktuelle Chatbot der Motorfahrzeugkontrolle Basel-Landschaft (MFK BL), benutzt bereits eine Vorstufe von KI, um die Fragen der Kundinnen und Kunden einem vordefinierten Dialog zuzuweisen. Durch die Integration der Large-Language-Model-Technologie wird eine automatisierte Antwortgenerierung, analog zu Lösungen wie ChatGPT, ermöglicht. Die Suche wurde auf alle öffentlich zugänglichen Daten der Internetseiten der MFK BL eingeschränkt.
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Kanton Zürich steuert gemeinsam die digitale Transformation
Kürzlich hat der Zürcher Regierungsrat die neue Strategie Digitale Verwaltung 2025+ festgesetzt. Drei Umsetzungsschwerpunkte bündeln die Umsetzungsziele der Strategie thematisch:
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Basisdienste und Behördenleistungen
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Zusammenarbeit mit Gemeinden
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Erneuerung der Verwaltung und kantonale Zusammenarbeit
Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit den Direktionen und neu unter der gemeinsamen Führung von vier Querschnittseinheiten:
- Digitale Verwaltung
- Amt für Informatik
- Statistisches Amt
- Personalamt
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Neue Steuerdienstleistungen im virtuellen Schalter des Kantons Freiburg
Die Kantonale Steuerverwaltung schaltet ihre ersten Online-Dienstleistungen für natürliche Personen auf dem virtuellen Schalter des Kantons Freiburg auf. Künftig können die steuerpflichtigen Personen ihre Steuerunterlagen online herunterladen, ihre Bankdaten ändern sowie ihren Zahlungsstand und ihre Zahlungsreferenzen für Akontozahlungen und Nachzahlungen abfragen.
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Stadt Luzern: Erfolgreiche digitale Transformation der Sozialen Dienste
Die Sozialen Dienste der Stadt Luzern haben ihr Digitalisierungsprogramm grösstenteils abgeschlossen. Digitale Fallakten, ein elektronischer Zahlungsworkflow und die neue App «Bontrebo» erleichtern Klientinnen und Klienten künftig den Zugang zu Unterstützung und machen Abläufe schneller und unkomplizierter. Damit leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zum übergeordneten Legislaturschwerpunkt «Smart City-Region Luzern», der eine moderne und dienstleistungsorientierte Stadtverwaltung anstrebt.
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Schwerpunktbericht «KI in der öffentlichen Verwaltung» 2025 erschienen
Im Schwerpunktbericht zum Thema KI hat die Geschäftsstelle der Digitalen Verwaltung Schweiz die Aussagen von Bevölkerung, Unternehmen und Verwaltungen zum Einsatz rund um KI beleuchtet. Aus der Analyse wurden Schlussfolgerungen und Handlungsbedarfe für die öffentliche Verwaltung formuliert. Die Befragung basiert auf der Nationalen E-Government-Studie 2025 in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Demoscope und Interface. Der Bericht zeigt, dass die Chancen von KI zwar erkannt sind, aber Handlungsbedarf zum Umgang mit KI nötig ist. Gleichzeitig steht die Nutzung von KI in der öffentlichen Verwaltung noch am Anfang. Es gibt ein Bedürfnis nach Vorgaben für die Verwaltung.
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Schweiz belegt neu ersten Platz im World Competitiveness Ranking 2025
Für das World Digital Competiveness Ranking 2025 untersuchte das Lausanner Institute for Management Development IMD die digitale Wettbewerbsfähigkeit von 69 Ländern. Die Ergebnisse werden in die drei Hauptkategorien Wissen, Zukunftsfähigkeit und Technologie unterteilt – mit jeweiligen Unterkategorien. Die Schweiz steigt im Ranking auf Platz 1 (2024 Platz 2), hinter Singapur und Hong Kong.
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Neue Strategie für die Rechenzentren des Bundes
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 25. Juni 2025 über die neue Strategie «Rechenzentren der zivilen Bundesverwaltung» informiert. Rechenzentren bilden die Grundlage für die bundeseigene Informatik. Die Strategie definiert zwei Anforderungsstufen: Industriestandard und erhöhte Anforderungen. Der Betrieb eigener Informatik stellt das Gegenstück dar zur Nutzung von externen Informatikdienstleistungen und Public Clouds. Eigene Informatik ist eine der Voraussetzungen für digitale Souveränität. Die Rechenzentren haben deshalb eine strategische Bedeutung für den Bund.
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Veranstaltungstitel,
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